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Italien, Küstenstraße mit bunten Häusern am Meer
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Reiseziel

Italien

ca. 2 Std. ab Frankfurt
Apr–Okt
Kultur · Kulinarik · Küste
Kein Visum
Einreise (DE-Pass)
Apr–Okt
Beste Zeit
GMT+1
Zeitzone
EUR
Währung
Länder-Guide

Warum sich ein Besuch in Italien lohnt

Italien vereint auf vergleichsweise kleinem Raum eine enorme Vielfalt: antike Ruinen und Renaissance-Kunst in den Städten, sanfte Weinberge in der Toskana, schroffe Klippen an der Amalfiküste und puderweiße Strände in Kalabrien.

Dazu kommt eine Küche, die weltweit als Maßstab gilt, von Pizza und Pasta bis zu regionalen Spezialitäten, die sich von Region zu Region deutlich unterscheiden. Für Reisende aus Deutschland ist Italien zudem denkbar unkompliziert erreichbar, ob mit dem Flugzeug, der Bahn oder dem Auto.

Im August 2023 bin ich zwei Wochen lang mit dem Auto von Frankfurt aus quer durchs Land gefahren, von Florenz über die Toskana, Rom und Alberobello bis nach Tropea und an die Amalfiküste. Alles, was ich hier teile, stammt aus dieser eigenen Rundreise.

Gut zu wissen
Eine der dichtesten Ansammlungen an UNESCO-Welterbestätten weltweit
Große klimatische und landschaftliche Vielfalt zwischen Alpen und Mittelmeer
Regionale Küchentraditionen mit teils sehr unterschiedlichen Spezialitäten
Gute Bahn- und Straßeninfrastruktur, viele Ziele auch ohne Mietwagen erreichbar
Als EU-Land unkompliziert für deutsche Reisende, kein Visum, Euro als Währung
Interaktive Karte

Unsere Stops auf der Karte

Highlights

Meine Stationen in Italien

Unterkünfte, Strände, Essen und Aktivitäten findest du direkt auf den Detailseiten der einzelnen Orte.

Florenz, Italien
Toskana
Florenz

Auftakt meiner zweiwöchigen Rundreise: die Wiege der Renaissance mit dem Dom Santa Maria del Fiore, der Ponte Vecchio und den Uffizien, dazu enge Gassen voller Trattorien und Gelaterias.

Dom Santa Maria del Fiore mit Brunelleschis KuppelPonte Vecchio und UffizienAussichtspunkt Piazzale Michelangelo bei Sonnenuntergang
Für den schönsten Blick über die Stadt lohnt sich der Aufstieg zum Piazzale Michelangelo kurz vor Sonnenuntergang.
Sanfte Hügellandschaft mit Weinbergen in der Toskana
Toskana
Toskana (Chianti-Region)

Von Florenz aus ging es weiter mitten hinein in die toskanische Hügellandschaft, vorbei an Weinbergen und kleinen Dörfern bis zu ruhigen Agriturismi zum Durchatmen.

Sanfte Hügel, Weinberge und OlivenhaineGute Ausgangslage für Florenz, Siena und San Gimignano
Wer hier übernachtet, sollte sich bewusst Zeit zum Nichtstun einplanen, mit Pool, Wein und Aussicht lässt es sich hier schwer wieder loskommen.
Cascate del Mulino, Saturnia, Italien
Toskana
Cascate del Mulino, Saturnia

Natürliche, warme Thermalwasserfälle mitten in der toskanischen Landschaft, kostenlos zugänglich und ein perfekter Zwischenstopp zum Entspannen auf dem Weg nach Rom.

Natürliche, etwa 37 °C warme ThermalkaskadenKostenlos zugänglich, umgeben von toskanischer Landschaft
Rom, Italien
Latium
Rom

Die ewige Stadt vereint über zweieinhalbtausend Jahre Geschichte auf engstem Raum, vom Kolosseum über das Forum Romanum bis zum Trevi-Brunnen.

Kolosseum und Forum RomanumTrevi-Brunnen, besonders schön am AbendAussichtspunkt Gianicolo abseits der Menschenmassen
Alberobello, Italien
Apulien
Alberobello

Kleinstadt in Apulien, weltbekannt für ihre Trulli, traditionelle, weiß getünchte Rundhäuser mit charakteristischen Kegeldächern aus grauem Stein.

UNESCO-Weltkulturerbe: Trulli-Häuser mit KegeldächernMalerisches Altstadtviertel Rione MontiWeinverkostungen im nahen Itria-Tal
Tropea, Italien
Kalabrien
Tropea

Kleine Stadt auf einer Klippe an Kalabriens Küste, mit einem der schönsten Strände Italiens direkt unterhalb der Altstadt, mein längster Stopp der ganzen Reise.

Altstadt hoch auf einer Klippe über dem MeerEiner der bekanntesten Strände ItaliensBootsausflug mit Schnorchelstopp in der Grotticelle-Bucht
Positano an der Amalfiküste, Italien
Amalfiküste & Golf von Neapel
Amalfiküste

Die spektakuläre Küste zwischen Sorrent, Positano und Amalfi, mit bunten Häusern, die steil zum Meer hin abfallen, engen Gassen, kleinen Buchten und einer der schönsten Küstenstraßen Italiens.

Ausgangspunkt Sorrent für Amalfiküste, Capri und PompejiIkonische, steil abfallende Häuserkulisse von PositanoHistorischer Dom von Amalfi, direkt an der spektakulären KüstenstraßeKleine Strände und Buchten entlang der gesamten Küste
San Gimignano, Italien
Toskana
San Gimignano

Meine letzte Station der Reise: ein mittelalterliches Städtchen in der Toskana, bekannt für seine markanten Geschlechtertürme, den Blick über die Weinberge und mehrfach preisgekröntes Gelato.

Markante mittelalterliche Geschlechtertürme, darunter der begehbare Torre GrossaGelateria Dondoli, Weltmeister-Eis von 2006Umgeben von toskanischen Weinbergen
Parma, Italien
Emilia-Romagna
Parma

Kulinarisches Zentrum der Emilia-Romagna, bekannt für Parmaschinken und Parmesan, mein kurzer Zwischenstopp auf der Rückfahrt nach Deutschland.

Herkunftsort von Parmaschinken und Parmigiano ReggianoElegante Altstadt mit Dom und Baptisterium
Sardinien, Italien
Nord-Sardinien (Olbia & Alghero)
Sardinien

Zweitgrößte Insel im Mittelmeer mit über 1.800 Kilometern Küste, weißen Sandstränden und kristallklarem Wasser, dazu raue Bergregionen und charmante Küstenstädte im Norden zwischen Olbia und Alghero.

Traumstrände wie La Cinta, Lu Impostu und Brandinchi bei San TeodoroLa Pelosa bei Stintino, einer der bekanntesten Strände ItaliensTagesausflug auf die Inselwelt von La MaddalenaWeinverkostungen auf Weingütern rund um Alghero
Für die schönsten Strände wie Lu Impostu oder La Pelosa werden Tickets 48 Stunden im Voraus online freigeschaltet, am besten pünktlich zu buchen, da sie schnell ausgebucht sind.
Alles Wichtige

Praktische Infos

✈️
Anreise & Transport

Für meine eigene Rundreise bin ich mit dem Auto von Frankfurt aus gestartet, die reine Fahrzeit bis in die Toskana lag bei rund 10–12 Stunden über die Alpen. Über die gesamte zweiwöchige Tour kamen für Sprit und Maut in Österreich und Italien zusammen etwa 470–570 € zusammen (grob: 300–400 € Sprit, 20 € Maut Österreich, 150 € Maut Italien).

Alternativ gibt es zahlreiche Direktflüge ab deutschen Flughäfen in alle größeren Städte, Flugzeit meist 1,5–2,5 Std. Im Land selbst ist das Zugnetz gut ausgebaut, besonders zwischen den großen Städten im Norden und der Mitte, in engen Küstenorten wie an der Amalfiküste bin ich aber lieber mit Bus und Fähre statt mit dem eigenen Auto gefahren.

🏨
Unterkunft

Ich habe auf meiner Reise fast ausschließlich über Airbnb gebucht, von der einfachen Ferienwohnung bis zum Agriturismo mit Pool, die Preise lagen meist zwischen 100 und 160 € pro Nacht. Wer wie ich mit dem Auto unterwegs ist, sollte gezielt nach einer Unterkunft mit eigenem Parkplatz suchen, besonders an der Amalfiküste, in Alberobello und in Tropea sind Straßen eng und öffentliche Parkplätze rar und teuer.

In touristischen Hotspots wie der Amalfiküste lohnt sich frühzeitiges Buchen, besonders in der Hauptsaison. Ein Blick auf Ausstattungsdetails wie Klimaanlage lohnt sich ebenfalls, bei zwei meiner Unterkünfte in Rom und bei den Cascate del Mulino war die Klimaanlage defekt oder gar nicht vorhanden, was an heißen Augusttagen durchaus spürbar war.

🍝
Essen & Trinken

Küche mit starker regionaler Prägung: Pasta und Risotto im Norden, Pizza und Meeresfrüchte im Süden, Wein und Käse praktisch überall. Leitungswasser ist meist trinkbar, in Restaurants wird häufig ein kleines Gedeck (coperto) berechnet.

🎒
Packliste

Bequeme Schuhe für Kopfsteinpflaster und viele Treppenstufen (besonders an der Amalfiküste) sind Pflicht. Leichte Kleidung für den Sommer, dazu ein leichter Schal oder eine lange Hose für den Besuch von Kirchen, wo bedeckte Schultern und Knie erwartet werden.

Für die Küstenorte lohnt sich Badekleidung sowie bequeme Sandalen für Kieselstrände. Ein Adapter ist für Reisende aus Deutschland nicht nötig, da Italien größtenteils dieselben Steckdosen (Typ C/F) nutzt, an manchen älteren Gebäuden aber auch Typ L vorkommt.

🚁
Drohnen-Regeln

In Italien gilt eine maximale Flughöhe von 120 Metern über Grund, und die Drohne muss ständig in Sichtweite bleiben (VLOS). Drohnen ab 250 Gramm oder mit Kamera/Mikrofon müssen registriert werden, das geht online über d-flight.it und gilt EU-weit. Die Drohne muss außerdem sichtbar mit der Registrierungsnummer (e-ID) gekennzeichnet sein.

Eine Haftpflichtversicherung ist für jede Drohne Pflicht, ob privat oder gewerblich genutzt, und je nach Gewichtsklasse braucht man einen EU-Drohnenführerschein, der in allen EU-Ländern anerkannt wird. Das Mindestalter für Drohnenpiloten liegt bei 16 Jahren. In historischen Stadtzentren wie Rom oder Florenz, in der Nähe von Flughäfen und in Naturschutzgebieten wie an manchen Stränden oder in Nationalparks sind Drohnenflüge meist verboten oder nur mit Genehmigung erlaubt, vor dem Start lohnt sich also immer ein Blick in die aktuellen Regeln.

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Gesundheit & Sicherheit

Keine besonderen Impfungen erforderlich, Standardimpfschutz sollte aktuell sein. Als EU-Land gilt die Europäische Krankenversicherungskarte, eine zusätzliche Reisekrankenversicherung ist trotzdem empfehlenswert. Taschendiebstahl in touristischen Zentren ist die häufigste Kriminalitätsform.

🙏
Kultur & Etikette

Beim Betreten von Kirchen auf angemessene Kleidung achten, Schultern und Knie sollten bedeckt sein. Pünktlichkeit wird bei privaten Verabredungen entspannter gesehen, geschäftlich ist sie erwartet. Ein freundliches 'Buongiorno' beim Betreten von Geschäften gehört zum guten Ton.