Ich habe zwei Wochen in Havanna gelebt und bin anschließend eineinhalb Wochen quer durchs Land gereist, von Varadero über Viñales bis nach Trinidad. Kuba ist geprägt von einer einzigartigen Mischung aus spanischer Kolonialarchitektur, karibischer Natur und einer lebendigen Musikkultur, die auf Schritt und Tritt zu hören ist. Die Altstadt von Havanna zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als eine der besterhaltenen Kolonialstädte Lateinamerikas.
Wirtschaftlich und politisch unterscheidet sich Kuba deutlich von anderen Karibikzielen, was sich auch im Reisealltag bemerkbar macht: Zahlungsverkehr, Internetzugang und Warenverfügbarkeit funktionieren anders als in den meisten Nachbarländern. Ich hätte mir vor meiner Reise mehr ehrliche Vorbereitung gewünscht, gerade zu Lebensmittelknappheit und Bargeld, deshalb gehe ich in diesem Guide bewusst auch auf die Schattenseiten ein. Wer sich darauf einstellt, erlebt trotzdem ein Reiseziel mit ganz eigenem Charakter.

Die kubanische Hauptstadt mit der UNESCO-geschützten Altstadt Habana Vieja, dem historischen Malecón, bunten Kolonialfassaden, Oldtimern und Live-Musik an jeder Ecke. Hier habe ich zwei Wochen gelebt und Kuba im Alltag kennengelernt.

Kubas bekannteste Strandregion auf der schmalen Halbinsel Hicacos, mit über 20 Kilometern weißem Sandstrand und türkisfarbenem Wasser entlang der Atlantikküste, deutlich touristischer geprägt als der Rest des Landes.

Bestens erhaltene Kolonialstadt aus dem 16. Jahrhundert an der Südküste Kubas, mit Kopfsteinpflastergassen, pastellfarbenen Häusern und der Plaza Mayor als Herzstück, wie ein Freilichtmuseum, umgeben von Bergen und nahen Traumstränden.

Landwirtschaftlich geprägtes Tal im Westen Kubas, bekannt für Tabakanbau und die markanten Kalksteinhügel (Mogotes), die die Landschaft prägen, entspanntes Kleinstadtflair und Ausgangspunkt für Ausflüge zu einigen der schönsten Strände Kubas.