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Wohin geht deine Reise?

Vietnam, Reisterrassen und grüne Berglandschaft
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Reiseroute

Die Vietnam-Route

6 Stationen
Feb–Apr / Aug–Okt
Kultur · Natur · Kulinarik
45 Tage
Visumfrei (DE-Pass)
Feb–Apr
Beste Zeit
GMT+7
Zeitzone
VND
Währung
Die Route

Vietnam erstreckt sich über mehr als 1.600 Kilometer von Norden nach Süden und bietet entsprechend vielfältige Landschaften, von den Bergen und Reisterrassen im Norden über die Küstenstädte in der Mitte bis zum Mekong-Delta im Süden.

Die Küche gilt als eine der besten Asiens, die Städte pulsieren zwischen Tradition und rasanter Modernisierung, und mit dem Motorroller als wichtigstem Fortbewegungsmittel hat das Land einen ganz eigenen Rhythmus.

Gut zu wissen
Die Halong-Bucht mit ihren Kalksteininseln zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe
Historische Altstädte wie Hoi An sind im Kern erhalten geblieben und weitgehend autofrei
Die vietnamesische Küche (Pho, Banh Mi, Bun Cha) gehört zu den vielseitigsten Asiens
Landschaftlich enorm vielfältig: Bergregionen im Norden, Reisterrassen, Mekong-Delta im Süden
Eines der günstigeren Reiseländer Südostasiens bei guter touristischer Infrastruktur
Vegetarische und vegane Optionen sind in den größeren Städten und Touristenorten gut zu finden
Interaktive Karte

Die Route auf der Karte

Stationen

Die Route im Detail

1
Hanoi, Vietnam
Norden
Hanoi

Die Hauptstadt Vietnams mit jahrhundertealter Altstadt, dem Hoan-Kiem-See mitten im Zentrum und einer der besten Street-Food-Szenen des Landes, zugleich guter Ausgangspunkt für die Halong-Bucht.

Altstadt (Old Quarter) mit engen Gassen und Street FoodHoan-Kiem-See im StadtzentrumZugstraße (Train Street)Tagesausflug zur Halong-Bucht
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2
Sa Pa, Vietnam
Norden, Bergregion
Sa Pa

Bergstadt im äußersten Norden, umgeben von terrassierten Reisfeldern und Dörfern ethnischer Minderheiten, beliebt für mehrtägige Trekkingtouren und die Seilbahn auf den Fansipan.

Terrassierte Reisfelder in den BergenFansipan-Seilbahn, Vietnams höchster BergTrekkingtouren zu Dörfern ethnischer Minderheiten
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3
Da Nang, Vietnam
Zentralküste
Da Nang

Aufstrebende Küstenstadt mit langem Sandstrand, der Drachenbrücke und guter Ausgangsbasis für Tagesausflüge zu den Marmorbergen und den Ba-Na-Hills.

My Khe Beach direkt an der StadtDrachenbrücke (Dragon Bridge) mit Feuer-Show am WochenendeBa Na Hills mit der Golden Bridge
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4
Hoi An, Vietnam
Zentralküste
Hoi An

Historische, weitgehend autofreie Altstadt mit bunten Laternen, gut erhaltener Kolonialarchitektur und einer der besten Kulinarikszenen Vietnams, nur eine kurze Fahrt von Da Nang entfernt.

UNESCO-Altstadt mit bunten Laternen, besonders abendsLaternen-Workshop zum SelbermachenBootsfahrt auf dem Thu-Bon-FlussSchneidereien mit Maßanfertigung
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5
Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam
Süden
Ho-Chi-Minh-Stadt

Die größte und wirtschaftlich wichtigste Stadt Vietnams (früher Saigon), pulsierend, mit dichtem Rollerverkehr, French-Colonial-Architektur und guter Anbindung ans Mekong-Delta.

Bezirk 1 mit Kolonialarchitektur und ZentralpostMariamman-Hindu-TempelChinatown (Chợ Lớn) mit dem Binh-Tay-Markt
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6
Phú Quốc, Vietnam
Süden, Insel im Golf von Thailand
Phú Quốc

Größte Insel Vietnams mit tropischen Stränden, dichtem Dschungel und einem spürbar langsameren Tempo als auf dem Festland, der perfekte Auftakt oder Ausklang einer Vietnam-Reise.

Sao Beach mit feinem, weißem SandLong Beach mit Sonnenuntergang über 20 km KüsteChua Ho Quoc Tempel mit MeerblickVinpearl Safari & VinWonders
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Alles Wichtige

Praktische Infos

✈️
Anreise & Transport

Vietnam Airlines fliegt saisonal direkt ab Frankfurt nach Hanoi (ca. 12 Std.), sonst meist mit Zwischenstopp. Innerhalb des Landes sind günstige Inlandsflüge (Vietjet, Bamboo Airways) und Busse die gängigste Wahl für längere Strecken.

Zwischen meinen Stopps bin ich meist geflogen oder mit dem Bus gefahren, Strecken wie Phu Quoc–Ho-Chi-Minh-Stadt oder Ho-Chi-Minh-Stadt–Da Nang lassen sich so in ein bis zwei Stunden statt im langen Nachtbus zurücklegen. Innerhalb der Städte sind Taxi- und Roller-Apps wie Grab die einfachste Fortbewegungsmöglichkeit.

🏨
Unterkunft

Von Hostels ab 6–12 € über Mittelklassehotels ab 25–50 € bis zu Boutique- und Luxushotels ab 80 €. Besonders in Hoi An und Hanois Altstadt gibt es eine große Auswahl an charmanten kleinen Hotels.

Besonders positiv in Erinnerung geblieben sind mir das Salinda Resort auf Phú Quốc, das Chicland Danang Beach Hotel direkt am Strand und das zentral gelegene Grand Mercure Hanoi. In Ho-Chi-Minh-Stadt würde ich beim nächsten Mal eine zentralere Unterkunft in Bezirk 1 wählen statt etwas außerhalb, um nicht bei jeder Fahrt auf Roller oder Taxi angewiesen zu sein.

🍜
Essen & Trinken

Street Food ist fester Bestandteil des Alltags, Pho, Banh Mi und Bun Cha gibt es schon für 1–3 €. Leitungswasser nicht trinken, Flaschenwasser ist überall erhältlich.

Vegetarische und vegane Optionen sind in den größeren Städten und touristischen Orten mittlerweile gut zu finden, etwa im ROM Vegetarian Bistro in Hoi An oder im Restaurant Eat Pray Love auf Phú Quốc.

📱
SIM & Internet

Direkt in den Ankunftshallen der Flughäfen gibt es Stände von Viettel, Mobifone und Vinaphone, an denen du sofort eine Prepaid-SIM kaufen kannst. Bei Viettel kosten z.B. 3 GB Daten umgerechnet nur ca. 8 €.

Viettel gilt als Anbieter mit der zuverlässigsten Netzabdeckung landesweit, auch auf Inseln wie Phú Quốc. SIM-Karten gibt es zudem in Supermärkten, Einkaufszentren und offiziellen Shops, für kurze Aufenthalte reicht meist ein kleines Datenpaket, in ländlicheren Gebieten kann das Netz von Mobifone und Vinaphone etwas schwächer sein.

🎒
Packliste

Leichte, atmungsaktive Kleidung eignet sich für die meisten Regionen, für Sa Pa und den Norden im Winter zusätzlich warme Kleidung für kühlere Temperaturen. Für die Strände sind Badesachen und Sonnenschutz wichtig.

Eine leichte Regenjacke ist ganzjährig sinnvoll, besonders während der Regenzeit von Mai bis Oktober. Bequeme, robuste Schuhe erleichtern Trekkingtouren rund um Sa Pa. Ein Adapter für die gemischten Steckdosentypen (A/C/D/F) wird für Geräte aus Deutschland benötigt.

🚁
Drohnen-Regeln

Vietnam hat vergleichsweise strenge Drohnenregeln, für den Import und Betrieb einer Drohne ist grundsätzlich eine Genehmigung der Behörden erforderlich, eine spontane Nutzung ist rechtlich riskant.

Anträge müssen mindestens 14 Tage im Voraus beim vietnamesischen Verteidigungsministerium eingereicht werden, inklusive technischer Daten der Drohne. Über Flughäfen, militärischen Anlagen, Regierungsgebäuden und Nationalparks ist das Fliegen ohne Genehmigung grundsätzlich verboten, Drohnen können beim Zoll beschlagnahmt werden. In der Praxis fliegen viele private Piloten dennoch ohne Genehmigung, insbesondere in abgelegenen Gebieten, legal ist das nicht, das Risiko einer Beschlagnahmung besteht immer.

Vollständiger Drohnen-Guide für Vietnam →
💊
Gesundheit & Sicherheit

Empfohlene Impfungen: Hepatitis A+B, Typhus, Tetanus, mind. 6 Wochen vor Abreise. Der Straßenverkehr ist chaotisch, beim Überqueren von Straßen und beim Roller fahren ist besondere Vorsicht geboten.

Je nach Reiseroute können zusätzlich Impfungen gegen Japanische Enzephalitis und Tollwut sinnvoll sein, insbesondere bei längeren Aufenthalten in ländlichen Gebieten. In einigen ländlichen und bergigen Grenzregionen besteht ein geringes Malariarisiko, auf der klassischen Touristenroute (Hanoi, Halong-Bucht, Hoi An, Ho-Chi-Minh-Stadt) ist es sehr gering. Eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransport ist ratsam, ebenso Mückenschutz gegen Dengue-Fieber. Wer selbst Roller fahren möchte, braucht neben dem nationalen auch einen internationalen Führerschein nach dem Wiener Übereinkommen von 1968, ein normaler deutscher Führerschein der Klasse B reicht für Motorräder über 50 ccm nicht aus, ebenso wenig wie die Fahrerlaubnis B196. Ohne gültigen Führerschein und Helm kann der Versicherungsschutz entfallen.

🙏
Kultur & Etikette

Ein respektvoller, ruhiger Umgangston wird sehr geschätzt, Gesichtsverlust vermeiden ist ein zentraler kultureller Wert. Beim Besuch von Tempeln und Pagoden zurückhaltende Kleidung tragen und Schuhe ausziehen.

Die jüngere Geschichte Vietnams, insbesondere der Vietnamkrieg, ist im Land noch präsent, etwa in Museen wie dem War Remnants Museum in Ho-Chi-Minh-Stadt, ein sensibler, respektvoller Umgang mit dem Thema wird geschätzt. Beim Verhandeln auf Märkten gehört ein freundlicher, humorvoller Ton dazu, aggressives Feilschen kommt schlecht an. Beim Bezahlen und Übergeben von Gegenständen wird häufig mit beiden Händen gereicht, das gilt als höflich.