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Wien, Österreich
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Wien

Wien war der Auftakt meiner Österreich-Reise und der perfekte Ausgangspunkt: eine Mischung aus imperialem Glanz, klassischer Kaffeehauskultur und modernem Stadtleben, dazu die Heurigen am Stadtrand im 19. Bezirk für entspannte Abende zwischen Weinbergen.

Schloss Schönbrunn mit Gärten, Irrgarten und der Aussichtsterrasse der GlorietteHistorische Kaffeehäuser wie das Café CentralHeurige und Buschenschanken in den Weinbergen des 19. Bezirks

Anreise nach Wien

Ich bin mit dem ÖBB Nightjet von Köln über Nacht nach Wien gereist, Abfahrt gegen 22–23 Uhr, Ankunft am nächsten Morgen nach etwa 11 bis 13 Stunden im Sitzabteil mit verstellbaren Sitzen, entspannt und ohne Umsteigen. Zurück ging es tagsüber mit dem ICE nach Frankfurt, eine bequeme Direktverbindung mit viel Beinfreiheit und WLAN in rund 7 Stunden. Hin- und Rückfahrt zusammen kosteten rund 80 € pro Person.

Unterkünfte in Wien

Blackhome Wien

Zentral gelegen mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel, in wenigen Minuten im Stadtzentrum. Ca. 100 € pro Nacht, sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Moderne und stilvolle Einrichtung, gute Lage mit schneller Verbindung ins Zentrum, unkomplizierter, eigenständiger Check-in am Automaten, ideal für flexible Ankünfte.

Fazit: Zentrale Lage, fairer Preis und der unkomplizierte Self-Check-in machen das Blackhome zu einer guten Wahl für Paare oder Alleinreisende.

Blackhome Wien

a&o Hostel Wien Hauptbahnhof

Zentral, nur etwa 5 Gehminuten vom Wiener Hauptbahnhof entfernt, ideal für Zuganreise oder gute Anbindung zum Flughafen. Ca. 90 € pro Nacht für ein Doppelzimmer, okay bis eher mangelhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zentrale Lage nahe dem Hauptbahnhof, ausreichendes, wenn auch eher schlichtes Frühstück, schneller Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln. Nachteil: hellhörige Zimmer, sehr minimalistisch und einfach gehalten, wenig Charme.

Fazit: Wer in erster Linie eine praktische, zentrale Übernachtungsmöglichkeit ohne großen Anspruch sucht, ist hier gut aufgehoben, an Charme darf man aber nicht zu viel erwarten.

Das beste Essen in Wien

Reinthaler's Beisl

Zentral, nahe der U-Bahn-Station Stephansplatz, traditionelles Wiener Beisl mit gemütlichem Ambiente und freundlichem Service. Klassische österreichische Gerichte wie Wiener Schnitzel (auch vegetarisch), Käsespätzle und Spinatknödel, sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gerade für die zentrale Lage.

Fazit: Für authentische Wiener Küche zentral gelegen und zu einem fairen Preis ist das Beisl schwer zu schlagen.

Reinthaler's Beisl

Cafe Central

Im ersten Bezirk, nahe der Hofburg, ein traditionsreiches Kaffeehaus mit beeindruckendem historischem Ambiente, hohe Decken, Marmorsäulen und stilvolle Einrichtung. Wir haben hier gefrühstückt und Kaiserschmarrn gegessen, beides sehr lecker und liebevoll angerichtet, aufmerksamer Service trotz hohem Andrang.

Fazit: Allein das historische Ambiente macht das Frühstück hier zu einem kleinen Erlebnis, ideal auch für eine klassische Wiener Mehlspeise zwischendurch.

Cafe Central

Stöckl im Park

Idyllisch im Belvedere-Schlossgarten, gemütliches Wirtshaus mit schöner Terrasse und traditionellem Flair. Wir haben ein Biertasting gemacht mit einer Vorspeisenplatte aus Obazda, Brezn, Aufstrichen und weiteren bayerisch-österreichischen Spezialitäten, entspannte Atmosphäre, aufmerksamer und freundlicher Service.

Fazit: Mit Biertasting und Vorspeisenplatte im Schlossgarten war das ein schöner Rückzugsort vom Trubel der Stadt.

Stöckl im Park

SOFI Vera Pizza Napoletana

Zentral im 1. Bezirk, unweit vom Schwedenplatz, stylisches, modernes Lokal mit Fokus auf original neapolitanische Pizza. Fluffiger Teig, hochwertige und authentische Zutaten, freundliches und aufmerksames Personal.

Fazit: Für ein entspanntes Abendessen mit italienischem Flair mitten im ersten Bezirk ist das SOFI eine gute Adresse.

Brasserie Palmenhaus

Direkt im Burggarten zwischen Hofburg und Albertina, hohe Glasdecken, tropische Pflanzen und stilvolles Interior sorgen für einzigartiges Flair. Der Kaffee hat uns geschmacklich nicht überzeugt, aber die Location ist beeindruckend.

Fazit: Der Kaffee war leider nicht überzeugend, aber allein wegen der Glasarchitektur und dem grünen Ambiente lohnt sich eine Pause hier.

Brasserie Palmenhaus

Café Gloriette

Oberhalb von Schloss Schönbrunn mit weitem Blick über die Stadt, nach unserem Schlossbesuch genossen wir hier Kaffee und Kuchen, beides wirklich gut, freundliches Personal und aufmerksamer Service.

Fazit: Ein schöner Punkt, um den Spaziergang durch den Schlosspark bei Kaffee, Kuchen und Blick über die Stadt ausklingen zu lassen.

Café Gloriette

Nook Cafe

Im 6. Bezirk, etwas abseits vom Trubel, kleines, stylisches Café mit gemütlichem Vibe. Kaffee, Matcha und Croissant, alles lecker, schlichte, moderne und einladende Einrichtung.

Fazit: Etwas abseits vom Trubel ist das Nook Cafe ein netter Spot für eine Kaffee- oder Matcha-Pause, ohne Touri-Gedränge.

Nook Cafe

Chasen Brew, Specialty Matcha & Coffee

Im 7. Bezirk, minimalistisch, modern und ganz auf Matcha und Kaffee spezialisiert, wir hatten einen Iced Matcha bestellt.

Fazit: Klein, modern und ganz auf Matcha und Kaffee fokussiert, für einen kurzen, geschmackvollen Stopp genau richtig.

Die besten Aktivitäten in Wien

Schloss Schönbrunn

Eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Wiens, ein architektonisches Juwel mit imperialer Geschichte, die ehemalige Sommerresidenz der Habsburger. Prunkvolle Räume, weitläufige Gärten und ein herrlicher Blick über Wien, besonders lohnenswert eine Führung mit mehr über Kaiserin Sisi, Kaiser Franz Joseph und die Monarchie.

Wir hatten den Classic Pass für 40 € pro Person, inklusive Grand Tour durchs Schloss (mit Audioguide oder Führung), Zugang zum Kronprinzengarten, Eintritt zum Irrgarten/Labyrinth, Zugang zum Orangeriegarten und Eintritt zur Aussichtsterrasse der Gloriette. Im Westen Wiens, gut erreichbar mit der U-Bahn (Station Schönbrunn, U4), täglich 8:30 bis 17:30 Uhr.

Fazit: Zwischen Prunkräumen, Gärten und der Geschichte der Habsburger sollte sich jeder, der sich für das kaiserliche Wien interessiert, Zeit für Schönbrunn nehmen.

Schloss Schönbrunn

Parkanlagen Schloss Schönbrunn

Im Ticket enthalten waren das historische Labyrinth mit mehreren Wegen und Aussichtsplattformen sowie Kronprinzengarten und Orangeriegarten (letzterer war bei unserem Besuch leider schwer auffindbar). Die Gloriette, ein klassizistischer Pavillon auf einem Hügel, ist frei zugänglich, ebenso das Café darin, die Aussichtsterrasse auf dem Dach zählt zu den kostenpflichtigen Bereichen.

Belvedere Schlossgarten

Eine der eindrucksvollsten barocken Gartenanlagen Europas, zwischen Oberem und Unterem Belvedere, mit kunstvoll gestalteten Landschaften und herrlichen Ausblicken auf die Wiener Innenstadt. Barocke Gartenkunst mit Skulpturen, Brunnen und Laubengängen, Panoramablick vom oberen Schloss, Botanischer Garten und Alpengarten gegen Aufpreis. Kostenlos, täglich ca. 6:30 bis 20 Uhr.

Fazit: Kostenlos, barock und mit tollem Blick auf die Innenstadt, für mich einer der schönsten Orte in Wien für einen ruhigen Spaziergang.

Belvedere Schlossgarten

Schlumberger Weinkeller

Eines der ältesten Sektunternehmen des Landes, tiefer Einblick in die Kunst der Sektproduktion. Die Klassik Tour für 18 € pro Person beinhaltet Eintritt zu den Kellerwelten, Audioguide für eine selbstgeführte Tour und Verkostung von drei Sektsorten (Sparkling Brut, Rosé Brut, Grüner Veltliner Brut). Donnerstag bis Samstag 12 bis 20 Uhr.

Fazit: Informativ und mit drei Sekten zum Probieren am Ende, für Sekt-Interessierte eine runde Sache.

Schlumberger Weinkeller

Wiener Heurige und Weingüter

Rund um den 19. Bezirk mehrere Heurige und Buschenschänken mit eigenem Weinanbau, ruhigen, grünen Innenhöfen zwischen Weinbergen und herzlichem Personal, darunter Stadtweingut und Heuriger Johannes Müller, Buschenschank Wanderer am Fuße des Nussbergs, Esse Weinbau & Buschenschank, Weingut-Heuriger Alter Bach-Hengl und Mayer am Pfarrplatz. Überall gab's gute Weine wie Grüner Veltliner und Zweigelt sowie herzhafte Jause mit Käse und Bauernbrot.

Fazit: Für einen entspannten Abend zwischen Weinbergen mit gutem Wein und herzhafter Jause sind die Heurigen im 19. Bezirk genau das Richtige.

Prater

Bekannt für seinen Vergnügungspark, der seit über 250 Jahren Besucher anzieht, das Wiener Riesenrad ist ein echtes Wahrzeichen mit tollem Blick über die Stadt, dazu viele weitere Fahrgeschäfte von Karussells bis Achterbahnen.

Fazit: Kein zwingendes Muss für den Wien-Besuch, aber mit Riesenrad und Fahrgeschäften für ein paar Stunden Spaß gut.

Prater

Kunsthistorisches Museum Wien

Beeindruckende Architektur trifft auf große Namen wie Bruegel, Rubens und Velázquez, die Ausstellung ist riesig, aber übersichtlich gestaltet. Besonders schön das Café unter der Kuppel. Täglich 10 bis 18 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr.

Fazit: Auch ohne großes Kunstwissen war der Besuch dank Architektur, Sammlung und dem Café unter der Kuppel lohnenswert.

Café Central als Sehenswürdigkeit

Nicht nur ein klassisches Café, sondern eine echte Sehenswürdigkeit, der historische Saal mit hohen Decken, Marmorsäulen und Kronleuchtern beeindruckt, früher Treffpunkt für Persönlichkeiten wie Freud, Trotski oder Zweig.

Fazit: Für mich mehr Sehenswürdigkeit als Kaffeehaus, allein wegen der Geschichte und des Ambientes einen Besuch wert.

Brasserie Palmenhaus als Sehenswürdigkeit

Ein wunderschöner, historischer Glasbau mit tollem Ausblick auf den Burggarten, besonders schön bei schönem Wetter auf der Terrasse.

Fazit: Die Glasarchitektur und der Blick auf den Burggarten machen das Palmenhaus zu einem der besonderen Orte für ein Essen oder einen Drink in Wien.

Unser Fazit zu Wien

Unsere Zeit in Wien war unvergesslich. In nur vier Tagen haben wir unglaublich viel gesehen und erlebt, vom prächtigen Schloss Schönbrunn über den Schlumberger Weinkeller bis hin zum charmanten Café Central. Trotz der kurzen Zeit haben wir die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und das besondere Wiener Flair voll ausgenutzt, die vier Tage haben uns einen großartigen Überblick über Wien verschafft.

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