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Sansibar, türkisblaues Wasser und weißer Sandstrand
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Unsere Erlebnisse

Im August 2026 war ich mit meiner besten Freundin für 15 Tage auf Sansibar.

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Unterkünfte

Diamonds Mapenzi Beach

Das Diamonds Mapenzi liegt an der Ostküste Sansibars in einer wunderschönen, gepflegten Anlage direkt am Strand. Wir waren sieben Nächte dort und hatten All Inclusive. Das Personal war durchweg sehr freundlich, sympathisch und aufmerksam.

Das Buffet zum Frühstück, Mittag- und Abendessen war lecker, abwechslungsreich und bot auch eine gute Auswahl für Vegetarier. Zusätzlich gibt es ein Strandrestaurant mit verschiedenen Gerichten und Snacks sowie ein kleines Café mit Kaffee, Tee, Gebäck, Toasts und Sandwiches und schönen Sitzmöglichkeiten drinnen und draußen.

Tagsüber werden täglich Aktivitäten wie Wassergymnastik, Yoga und eine Olympiade angeboten. Abends gibt es jeden Tag ein anderes Programm, darunter Karaoke, traditionelle Tanzgruppen, Akrobatikshows oder einen afrikanischen Abend mit Dinner und Aufführung am Strand. Auch Spa, Fitnessstudio und Sportmöglichkeiten sind vorhanden. Der Tennisplatz ist allerdings in einem ziemlich schlechten Zustand und sollte dringend renoviert werden.

Bei der Anreise hätten wir uns eine kurze Führung durch die Anlage und mehr Informationen zu den Essenszeiten und den verschiedenen Bereichen gewünscht.

Insgesamt hatten wir eine sehr schöne Zeit. Für den Preis hätten wir uns noch etwas mehr inklusive Angebote gewünscht, zum Beispiel einen kleinen kostenlosen Schnorchelausflug oder eine geführte Wattwanderung. Trotzdem können wir das Resort aufgrund der schönen Anlage, des freundlichen Personals, des guten Essens und des abwechslungsreichen Programms sehr empfehlen.

Diamonds Mapenzi Beach

Diacarisma Boutique Resort Nungwi

Das Diacarisma liegt in Nungwi in guter Lage, etwa 10 Minuten zu Fuß vom Strand entfernt. In der Umgebung gibt es zahlreiche Cafés und Restaurants, die ebenfalls gut zu Fuß erreichbar sind. Das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit.

Wir waren sieben Nächte mit Frühstück dort. Das Frühstück war in Ordnung und für einen kurzen Aufenthalt ausreichend. Die Unterkunft ist eher einfach gehalten, bietet aber eine gute Ausgangslage, um Nungwi zu erkunden.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis empfanden wir für Sansibar als eher hoch. Besonders negativ fiel das WLAN auf, das während unseres gesamten Aufenthalts sehr schlecht und eigentlich kaum nutzbar war.

Insgesamt ist das Diacarisma eine gute Wahl für alle, die eine einfache Unterkunft in guter Lage suchen. Für den Preis hätten wir uns allerdings etwas mehr Komfort und vor allem besseres WLAN gewünscht.

Die schönsten Strände

Nungwi Beach

Nungwi Beach liegt an der Nordspitze Sansibars und zählt zu den bekanntesten Stränden der Insel. Der weiße Sand und das türkisfarbene Wasser sind wunderschön, außerdem kann man hier auch bei Ebbe gut baden.

Entlang des Strandes gibt es zahlreiche Restaurants, Cafés und Bars sowie viele Aktivitäten wie Schnorcheln, Tauchen, Kajakfahren und Bootsausflüge. Wie auch an anderen bekannten Stränden der Insel sind Strandverkäufer unterwegs, die unter anderem frische Kokosnüsse und Obst anbieten. Besonders beliebt sind Dhow-Fahrten zum Sonnenuntergang.

Für uns ist Nungwi Beach ideal für alle, die Strandurlaub mit einer lebendigen Atmosphäre, guter Gastronomie und vielen Ausflugsmöglichkeiten verbinden möchten.

Nungwi Beach

Kendwa Beach

Kendwa Beach liegt an der Nordwestküste Sansibars und ist für seinen breiten, weißen Sandstrand und das türkisfarbene Wasser bekannt. Die Gezeiten sind hier weniger stark ausgeprägt, sodass man auch bei Ebbe gut baden kann.

Entlang des Strandes reihen sich vor allem Resorts, weshalb es deutlich weniger Restaurants, Bars und Strandverkäufer gibt als am Nungwi Beach. Vereinzelt werden dennoch frische Kokosnüsse und Obst angeboten. Auch Schnorchel-, Tauch- und Bootsausflüge sind möglich.

Kendwa eignet sich ideal für einen entspannten Strandtag und ist besonders zum Sonnenuntergang wunderschön.

Kendwa Beach

Mtende Beach

Mtende Beach liegt im Süden Sansibars und ist vor allem für seine beeindruckenden Felsformationen und die besondere Landschaft bekannt. Der kleine Strandabschnitt ist von Felsen umgeben und bietet eine schöne Kulisse mit türkisfarbenem Wasser.

Da verschiedene Touren hier einen Zwischenstopp einlegen, kann es zeitweise etwas voller werden. Besonders bei Ebbe lassen sich die Felsformationen und die Umgebung gut erkunden. Insgesamt ist Mtende Beach vor allem wegen seiner außergewöhnlichen Landschaft einen Besuch wert.

Mtende Beach

Kiwengwa Beach

Kiwengwa Beach an der Ostküste Sansibars bietet einen langen, breiten Sandstrand und ist vor allem von zahlreichen Resorts geprägt. Die Ostküste ist bekannt für ihre stärkeren Winde, weshalb Kiwengwa besonders bei Kite- und Windsurfern beliebt ist.

Eine Besonderheit ist der bekannte Starfish Spot, an dem man bei Ebbe zahlreiche Seesterne beobachten kann. Einheimische bieten außerdem Wattwanderungen an.

Kiwengwa eignet sich besonders für einen entspannten Strandtag, lange Spaziergänge und Wassersport.

Kiwengwa Beach

Essen & Restaurant-Tipps

Passion & Thyme

Standort: Nungwi, Sansibar. Ein gemütliches Café und Restaurant mit einer schönen Auswahl an kleinen Gerichten, Getränken und süßen Leckereien. Wir hatten einen Eiskaffee, einen Coffee-Banana-Shake, ein Stück Kuchen und ein Panini. Alles war sehr lecker und schön zubereitet, auch das Personal war freundlich.

Preislich fanden wir es für Sansibar allerdings eher etwas teuer. Für die Qualität und den Geschmack der Speisen und Getränke hat es uns trotzdem gut gefallen und ist eine schöne Adresse für eine kleine Pause oder ein entspanntes Frühstück in Nungwi.

Passion & Thyme

Curry leaves restaurant

Standort: Nungwi, Sansibar. Ein indisches Restaurant mit einer guten Auswahl an verschiedenen Gerichten. Das Essen war sehr lecker und besonders die vielen vegetarischen Optionen haben uns gut gefallen.

Insgesamt ein schönes Restaurant für alle, die gerne indisch essen und auch als Vegetarier eine gute Auswahl haben möchten.

Curry leaves restaurant

Hanoi House

Standort: Nungwi, Sansibar. Vietnamesisches Essen auf Sansibar klingt vielleicht zunächst etwas ungewöhnlich, aber Hanoi House hat uns so gut gefallen, dass wir gleich mehrmals dort essen waren. Sowohl geschmacklich als auch das Ambiente, die Lage und der freundliche Service haben uns überzeugt.

Besonders lecker fanden wir den vegetarischen Fried Rice und die Tofu Bao Buns. Das Essen war wirklich unfassbar lecker und für uns definitiv eine der besten Restaurantentdeckungen in Nungwi

Hanoi House

Furaha Beach Bar & Restaurant

Direkt am Strand gelegen, hat uns das Furaha Beach Bar & Restaurant besonders mit seinem gemütlichen Ambiente gefallen. Bei einem Regenschauer konnten wir es uns unter dem überdachten Bereich auf gemütlichen Strandbetten bequem machen, etwas trinken und einen Snack genießen. Da es uns so gut gefallen hat, kamen wir abends noch einmal wieder. Diesmal saßen wir oben auf dem Balkon mit Blick auf den Strand, aßen Curry und tranken Cocktails. Beides war sehr lecker und die Atmosphäre am Abend wunderschön.

Zusätzlich werden Massagen, traditionelle Flechtfrisuren und Tattoos angeboten. Es gibt außerdem einen Stand mit Schmuck und Accessoires sowie am Eingang einen weiteren Stand mit Getränken und frischen Kokosnüssen.

Tiki Cafe

Das Tiki Cafe hat einen freundlichen Service und eine angenehme Atmosphäre. Preislich fanden wir es allerdings etwas teurer. Der Eiskaffee konnte uns geschmacklich leider nicht ganz überzeugen, wobei wir dem Café definitiv noch eine zweite Chance geben würden, da wir nur dieses eine Getränk probiert haben.

Tiki Cafe

JF Kili Coffee House

Standort: Nungwi, Sansibar. Ein gemütliches Café mit angenehmer Atmosphäre, ideal für eine kleine Kaffeepause. Wir waren dort zum Kaffee trinken und waren geschmacklich sehr zufrieden.

Insgesamt ein schöner Ort für einen entspannten Kaffee in gemütlicher Atmosphäre.

JF Kili Coffee House

Secret Garden Coffe Shop

Standort: Nungwi, Sansibar. Ein gemütliches Café mit schöner Atmosphäre, das sich ideal für eine kleine Pause eignet. Wir waren dort mittags und hatten Kaffee sowie Avocado-Brot. Beides war sehr lecker und wir haben uns dort rundum wohlgefühlt.

Insgesamt ein schöner Ort für einen entspannten Kaffee und einen kleinen Snack in gemütlicher Atmosphäre.

Secret Garden Coffe Shop

Mama Mia

Standort: Nungwi, Sansibar. Direkt am Strand gelegen, ist das Mama Mia ein schöner Ort für einen Drink am frühen Abend nach einem Strandtag. Draußen kann man entspannt sitzen und die lockere Atmosphäre genießen. Die Cocktails waren sehr gut, dazu läuft Musik, die teilweise etwas laut war.

Einmal haben wir auch Focaccia dazu bestellt, die uns geschmacklich allerdings nicht ganz überzeugt hat. Für einen entspannten Drink am Abend ist das Mama Mia aber auf jeden Fall einen Besuch wert.

Mama Mia

Die besten Aktivitäten

Jozani Forest

Der Jozani Forest liegt im Süden Sansibars und ist der größte Nationalpark der Insel. Der tropische Wald ist vor allem für die Sansibar-Stummelaffen bekannt, die nur auf Sansibar vorkommen. Auch Sykes-Meerkatzen sind hier zu Hause und beide Affenarten konnten wir während unseres Besuchs zahlreich beobachten.

Bei einer geführten Wanderung durch den Wald konnten wir die Affen aus nächster Nähe erleben.

Für Naturliebhaber ist der Jozani Forest eine schöne Abwechslung zum Strandurlaub und einen Besuch wert.

Ich habe den Jozani Forest im Rahmen einer Tagestour besucht, die außerdem Mtende Beach, den Mangrovenwald und die Salaam Cave beinhaltete. Die Tour habe ich für 69 € über GetYourGuide gebucht. Sie war eine der wenigen Touren, bei denen man sich auch als Einzelperson anmelden konnte.

Jozani Forest

Mangroven

Der Mangrovenwald auf Sansibar war für uns besonders interessant, da wir dort viel über das empfindliche Ökosystem und die Bedeutung der Mangroven für die Küste gelernt haben. Vor der Tour wussten wir beispielsweise nicht, dass es auf Sansibar drei verschiedene Mangrovenarten gibt: rote, schwarze und weiße Mangroven.

Wir haben den Mangrovenwald im Rahmen einer geführten Tour besucht und dabei viele interessante Informationen über die Pflanzen, das Ökosystem und die dort lebenden Tiere erhalten. Für uns war es eine schöne und lehrreiche Ergänzung zum Strandurlaub.

Wie oben erwähnt, haben wir den Mangrovenwald im Rahmen einer Tagestour mit Jozani Forest, Mtende Beach und der Salaam Cave für 69 € über GetYourGuide besucht. Die Tour war eine der wenigen, bei denen man sich auch als Einzelperson anmelden konnte.

Mangroven

Salaam Cave

Die Salaam Cave liegt bei Kizimkazi im Süden Sansibars und ist eine natürliche Höhle mit einem klaren Wasserbecken und Meeresschildkröten. Besucher können dort ins Wasser gehen, mit den Schildkröten schwimmen und sie mit Seegras füttern.

Vor dem Baden gibt es eine kurze Einweisung. Es wird darauf hingewiesen, vorher keine Sonnencreme oder andere Lotionen aufzutragen und die Schildkröten nicht anzufassen. Straßenschuhe werden am Eingang abgestellt, Badeschuhe sind aufgrund des Untergrunds empfehlenswert.

Ich habe die Salaam Cave im Rahmen einer Tagestour besucht, die außerdem den Jozani Forest, den Mangrovenwald und Mtende Beach beinhaltete.

Salaam Cave

Wattwanderung auf Sansibar

Durch die starken Gezeiten auf Sansibar zieht sich das Meer an vielen Stränden bei Ebbe weit zurück und gibt große Teile des Meeresbodens frei. Dabei lassen sich zahlreiche Meerestiere und Pflanzen entdecken. An verschiedenen Stränden bieten Einheimische zu dieser Zeit Wattwanderungen an und zeigen Besuchern die besondere Unterwasserwelt.

Ich habe eine solche Wattwanderung am Kiwengwa Beach gemacht. Dafür habe ich vorher online nachgeschaut, wann das Wasser am weitesten zurückgegangen ist, und bin ungefähr zu dieser Zeit an den Strand gegangen. Dort bin ich gemeinsam mit einem Einheimischen und einem Massai weit hinausgelaufen. Sie haben mir viel gezeigt und erklärt und dabei immer darauf geachtet, dass ich nicht auf Seeigel, Tiere oder spitze Steine trete. Badeschuhe würde ich daher empfehlen.

Am Ende gibt man als Dankeschön einen kleinen Betrag. Ich habe 2.000 TZS gegeben. Insgesamt habe ich mich sehr sicher gefühlt und die Wattwanderung als eine schöne und interessante Erfahrung empfunden.

Sunset Dhow Cruise

Eine Sunset Dhow Cruise lässt sich direkt am Strand von Nungwi bei verschiedenen Anbietern buchen. Oft wird man auch tagsüber von den Anbietern am Strand angesprochen. Wir haben 10 $ pro Person bezahlt. Es handelt sich dabei um die gleiche Tour, die auch über Plattformen wie GetYourGuide angeboten wird, dort allerdings zu einem höheren Preis.

Unsere Fahrt startete um 16:15 Uhr und dauerte bis etwa 18:30 Uhr. An Bord gab es Wasser und frisches Obst sowie traditionelle Musik mit Trommeln und Gesang. Alkoholische Getränke konnten zusätzlich gekauft werden. Zwischendurch gab es einen Badestopp, bei dem man vom Boot ins Wasser springen konnte.

Etwas schade fanden wir, dass der eigentliche Sonnenuntergang erst stattfand, als das Boot bereits wieder am Strand anlegte. Für eine echte Sunset Cruise wäre ein späterer Start und eine längere Fahrt schöner. Außerdem war das Boot ziemlich voll und es gibt keine Toilette an Bord, daher am besten vorher noch einmal gehen.

Trotzdem war es eine schöne Abendfahrt mit guter Stimmung und eine tolle Möglichkeit, den Sonnenuntergang vom Wasser aus zu erleben.

Nakupenda Island

Nakupenda Island liegt vor der Küste Sansibars und ist vor allem für seine wunderschöne Sandbank und das türkisfarbene Wasser bekannt. Auf den Bildern der Tourenanbieter wirkt die Sandbank wie ein unberührter Traumstrand, mit der Realität hatte das bei unserem Besuch allerdings wenig zu tun.

Die Sandbank war sehr voll und mit zahlreichen Zelten, Tischen und Stühlen für das Mittagessen zugestellt. Dadurch ging für uns leider ein großer Teil der besonderen Atmosphäre verloren. Wir fanden es schade, dass die eigentlich wunderschöne Sandbank so stark für das Lunch genutzt und dadurch zugestellt wird.

Das Wasser ist tatsächlich wunderschön und die Sandbank an sich sehenswert. Wer allerdings aufgrund der Bilder der Tourenanbieter einen ruhigen und unberührten Ort erwartet, sollte wissen, dass es dort deutlich voller und verbauter sein kann.

Wir haben Nakupenda Island im Rahmen einer Gruppentour für 75 US-Dollar pro Person besucht. Im Preis waren der Transfer, das Mittagessen sowie die Besuche von Prison Island und Stone Town enthalten.

Nakupenda Island

Prison Island

Prison Island, auch Changuu Island genannt, liegt vor der Küste von Stone Town und hat eine interessante Geschichte. Die Insel wurde Ende des 19. Jahrhunderts zunächst als Gefängnis geplant, jedoch nie als solches genutzt. Stattdessen diente sie später als Quarantänestation, unter anderem für Menschen mit Gelbfieber.

Heute ist Prison Island vor allem für die historischen Gebäude und die Aldabra-Riesenschildkröten bekannt. Die Schildkröten stammen ursprünglich von den Seychellen und wurden 1919 als Geschenk des britischen Gouverneurs der Seychellen nach Sansibar gebracht.

Wir haben Prison Island im Rahmen einer Gruppentour für 75 US-Dollar pro Person besucht, die außerdem Nakupenda Island, Stone Town, Transfer und Mittagessen beinhaltete. Von der Geschichte der Insel hätten wir uns allerdings deutlich mehr Informationen erhofft. Am Sammelpunkt wurde etwa zehn Minuten etwas über die Insel erzählt, anschließend konnten wir das Gelände auf eigene Faust erkunden.

Neben den alten Gebäuden gibt es dort vor allem die Riesenschildkröten und einige weitere Tiere zu sehen. Insgesamt waren wir von Prison Island eher enttäuscht.

Prison Island

Stone Town

Stone Town ist das historische Zentrum von Sansibar-Stadt und bekannt für seine besondere Mischung aus afrikanischen, arabischen, indischen und europäischen Einflüssen. Die engen Gassen, alten Gebäude und kleinen Geschäfte machen die Altstadt besonders sehenswert.

Wir haben Stone Town im Rahmen einer Gruppentour für 75 US-Dollar pro Person besucht. Die Tour beinhaltete den Transfer, das Mittagessen sowie die Besuche von Nakupenda Island und Prison Island.

Die Führung durch Stone Town dauerte etwa eine Stunde und war für uns sehr informativ und interessant. Unser Guide erzählte uns viel über die Geschichte der Stadt und die verschiedenen kulturellen Einflüsse, insbesondere den arabischen und indischen Einfluss. Außerdem besuchten wir den lokalen Markt und bekamen dabei einen guten Einblick in das Leben vor Ort.

Stone Town

Delfinbeobachtung

Die Delfinbeobachtung war ein Teil unserer privaten Tour nach Mnemba Island, die insgesamt 90 US-Dollar gekostet hat. Wir starteten bereits um 7 Uhr morgens am Strand und waren gegen 11 Uhr wieder zurück.

Als wir bei den Delfinen ankamen, waren bereits einige Boote vor Ort, allerdings deutlich weniger als später, als auch die Gruppentouren unterwegs waren.

Im Wasser zu sein und die Delfine unter Wasser zu beobachten, war für mich ein unfassbar tolles Erlebnis. Gleichzeitig fand ich es jedoch nicht schön, dass sich so viele Boote versammelten.

Delfinbeobachtung

Mnemba Island

Mnemba Island liegt vor der Nordostküste Sansibars und ist vor allem für das türkisfarbene Wasser, die Korallenriffe und die vielfältige Unterwasserwelt bekannt. Die Insel selbst ist privat und für Besucher nicht zugänglich. Deshalb findet das Schnorcheln vor der Küste bzw. in den Gewässern rund um Mnemba statt.

Da uns die Gruppentour mit Prison Island, Nakupenda Island und Stone Town etwas stressig und durcheinander vorkam, haben wir Mnemba Island als private Tour gebucht. Insgesamt haben wir 90 US-Dollar bezahlt. Wir trafen uns morgens um 7 Uhr mit dem Anbieter am Strand und waren gegen 11 Uhr wieder zurück.

Die Tour beinhaltete Delfinbeobachtung, Schnorcheln vor Mnemba Island und einen Aufenthalt an einem Strand, an dem frisches Obst angeboten wurde. Das Schnorcheln hat uns besonders gut gefallen und die Unterwasserwelt war wirklich schön. Uns wurde bereits vor der Tour erklärt, dass man Mnemba Island selbst nicht betreten darf.

Ursprünglich wurde uns gesagt, dass die Tour auch einen Aufenthalt auf einer Sandbank beinhaltet. Aufgrund der Gezeiten war diese bei unserem Besuch jedoch nicht vorhanden. Wir hätten uns gewünscht, dass dies vorher besser kommuniziert oder die Startzeit entsprechend angepasst worden wäre.

Ein großer Vorteil der privaten Tour war für uns die frühe Startzeit. Dadurch waren wir deutlich vor den meisten Gruppentouren unterwegs und hatten beim Schnorcheln und bei der Delfinbeobachtung vergleichsweise wenig andere Boote um uns herum.

Mnemba Island
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